Die Ausstellung in 3.Auflage wurde vom Mittwoch, 13. Januar bis Freitag, 5.Februar 2010 im Foyer des Landtags Rheinland-Pfalz, Deutschhausplatz 12 in Mainz gezeigt.
Zur Eröffnung am 13.Januar 2010 um 13 Uhr sprach nach dem Landtagspräsidenten Joachim Mertes auch Präses i.R. der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Kock. Die Vorsitzende der Pfarrer-Paul-Schneider-Gesellschaft e.V., Pfarrerin i.R. Elsa-Ulrike Ross, führte in ihrem Vortrag in die Ausstellung ein.
Die Ausstellung konnte auch Montag bis Freitag von der Öffentlichkeit besucht werden. Besonders viele Schulklassen hatten sich für Führungen durch die Ausstellung angemeldet.

Die folgenden Bilder von der Ausstellungseröffnung am 13.Janaur 2010 von Klaus Benz wurden uns freundlicherweise durch den Landtag Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt.

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Landtagspräsident Joachim Mertes wies bei der Begrüßung darauf hin:
"Die Ausstellung verleiht Mut, Selbstlosigkeit und Zivilcourage ein Gesicht, das Gesicht
Paul Schneiders.....Es stellt sich auch die Frage: Was ist die Konsequenz aus diesem unerträglichen Kapitel der deutschen Geschichte? Welche Schlüsse können wir heute, 
über sechs Jahrzehnte später, für unsere Gegenwart und die Zukunft ziehen?  Ich denke,
der Mut Paul Schneiders, seine unerschütterliche christliche Überzeugung, gepaart mit
dem Willen, das polititsche System zu hinterfragen..., ist eine Haltung, die uns auch heute imponiert."

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Manfred Kock, Präses i.R. der Evangelischen Kirche im Rheinland, sagte in seiner
Rede mit dem Titel "Kreuz und Nachfolge":
"In Gottes Gedächtnis ist Paul Schneider aufgehoben. Und in unser Gedächtnis gehört er hinein."

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Die Vorsitzende der Pfarrer-Paul-Schneider-Gesellschaft e.V,
Elsa-Ulrike Ross, Pfarrerin i.R. aus Weimar, führte in die Ausstellung und
in das Leben von Paul Schneider ein. Dabei bat sie zu bedenken:
"Wenn wir uns mit Paul Schneider beschäftigen, dürfen wir ihn auf keinen Fall mit unserem heutigen Wissen über den Nationalsozialismus in seinem gesamten grauenvollen Ausmaß und mit unseren inzwischen gewandelten gesellschaftlichen Veränderungen und Normen beurteilen oder gar bewerten."

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Gruppenbild mit Prominenten und Ehrengästen nach der Ausstellungseröffnung.
Das Archiv der Evang. Kirche im Rheinland, Düsseldorf, stellte Original-Dokumente
aus dem Leben Paul Schneiders während der Ausstellung in Mainz zur Verfügung.

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Ministerpräsident Kurt Beck und Landtagspräsident Joachim Mertes (rechts) im
Gespräch über dem ausgelegten letzten original Buchenwald-Brief von Paul Schneider

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Landtagspräsident Mertes mit Karl Adolf Schneider und Eva Maria Vorster geb. Schneider.
In der Vitrine ist vornean ist die Bibel zu sehen, die Paul Schneider in seiner vierten Haftzeit, davon die zweite in Koblenz, behalten durfte. Die Seitenränder der meisten Bibelseiten sind voller Bemerkungen und Gedanken von Pfarrer Schneider beschrieben worden; manche mit sehr klarem Bezug zu der Gegenwart, die er erlebte.
In der Mitte werden drei der vier Bilder ausgestellt, die er in dieser Haftzeit in Koblenz für  seine Kinder zeichnete.

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Auf diesem offiziellen Gruppenbild im Zusammenhang mit der Gästebucheintragung                 sind von links nach rechts zu sehen:
Hans-Peter Hexemer, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Landtages;
Karl Adolf Schneider, Dickenschied, und Brigitte Knospe, Herrstein;
Monsignore Klaus Mayer, Zeitzeuge und Ehrenbürger der Stadt Mainz;
Elsa-Ulrike Ross, Pfarrerin i.R., Weimar;
Präses i.R. Manfred Kock;
Dr. Jochen Buchter, Beauftragter der Evang. Kirche im Rheinland beim Landtag;
Landtagspräsident Joachim Mertes, Mainz;
Dr. Stefan Flesch, Leiter des Archivs der Evang.Kirche im Rheinland, Düsseldorf;
Eva Maria Vorster geb. Schneider und Dr. Hans Vorster, Liederbach;
Elke Steinwand, Landtag Rheinland-Pfalz, Mainz